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Besuch in Reims 2013 (Bericht)


NaturFreunde besuchten Freunde in Reims

Eine wunderschöne Woche verbrachte eine kleine Gruppe Schramberger NaturFreunde bei ihren langjährigen Wanderfreunden in Reims. Groß war die Wiedersehensfreude und entsprechend herzlich die Begrüßung. Gleich am ersten Abend wurden sie, zusammen mit den Freunden aus Leipzig, Herborn und Reims, von Lydie zu einem köstlichen Essen eingeladen. In einer kleinen Ansprache bedankte sich Doris d'Elsa im Namen der Gäste aus Deutschland für die Einladung und überreichte einen Geschenkkorb mit Schwäbischen Spezialitäten. Der besondere Dank galt Rita Cabanes, die die Vorbereitung und das Programm der Wanderwoche organisiert hatte. Es war ein ganz wundervoller Abend, der von Gesprächen über vergangene Wanderungen geprägt war.

Am nächsten Tag besuchte man gemeinsam die Basilika von Saint Rèmi, anschließend wanderte man durch den herrlichen Parc de Champagne mit seinem sehr informativ gestalteten Kräutergarten. Nach einem ausgiebigen Picknick im Park besichtigte die Wanderschar die weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadt, vor allem die Kathedrale „Notre Dame“, die Krönungskirche der französischen Könige. Der Aufstieg in den Türmen der Kathedrale ermöglichte eine ungewöhnliche Besichtigung der gotischen Architektur. Besonders die Konstruktion des Dachstuhles war beeindruckend. Am Abend bestaunten alle das „Rève de Couleur“ - den Farbentraum auf die Frontseite der Kathedrale gebeamt. Ein sehr beeindruckendes Ton-Farbschauspiel!

Der zweite Tag führte die Wanderer in die Argonne mit seinen vielen Weihern und seiner lieblichen Landschaft. Nach einem Picknick besichtigte man St. Ménehould, eine alte Wehrkirche. Hier hatten die Wanderer einen fantastischen Blick über das weite Land.

Am dritten Tag fuhr man zunächst zur Besichtigung in eine „Cave aux Coquillage“. In dem verzweigten Stollen werden Unmengen von Muscheln und Schnecken aus der Urzeit der Erdgeschichte in den unterschiedlichste Formen direkt in den Wänden freigelegt. Hier konnte man erkennen, dass die Gegend einmal ein großes Meer war. Nach einer ausgiebigen Champagnerverkostung - schließlich befand man sich in der Champagne - ging es weiter nach Hautevillers, der Wiege des Champagners. Hier „erfand“ der Mönch Dom Pérignon den Champagner. Eine Wanderung durch die Weinberge und ein gemeinsames Abendessen rundete den Tag ab.
Ein Höhepunkt des dritten Tages war die Besichtigung der Champagnerkellerei MUM mit ihren weitverzweigten unterirdischen Weinkellern. Hier wurde man in die Champagnerherstellung eingeweiht. Nach einer Champagnerkostprobe ging es dann beschwingt zu den weiteren Sehenswürdigkeiten von Reims.

Am fünften Tag wanderte man bei Courville zu den Weihern, die es hier zahlreich gibt. Im Anschluß
besichtigten die Wanderer ein ganz reizendes privates Bauern-und Weinmuseum. Am Abend betrachtete man nochmals das täglich gezeigte Lichterschauspiel an der Kathedrale, ein besonderes optisch/akustisches „Spectacle“ .

Der letzte Tag führte die Wanderer zu einem der zahlreichen Kleinode um Reims. Zuerst wanderte man zu den „Faux de Verzy“, einem Wald, in dem die Buchen nicht in die Höhe wachsen, sondern sich wie eine schützende Hülle, zum Teil haushoch, schirmförmig ausbreiteten. Weiter ging es zur Kapelle Saint-Lie mit Ausblick auf die Weinberge und die Silhouette von Reims. Der Tag klang aus bei den Reimser Freunden, Agnes und Claude luden zum Essen ein, ganz nach französischer Art mit vielen Gängen und Überraschungen. Und so fiel am anderen Morgen der Abschied für alle Teilnehmer sehr schwer. Ein Wiedersehen in zwei Jahren wurde fest verabredet.

Viele Grüße an alle Schramberger Naturfreunde wurden mit auf den Weg gegeben.

 

Presseinfo Naturfreunde Schramberg

 

 

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